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	<title>Der SMS Handy Blog &#187; Mobiltelefone</title>
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		<title>Mobilcomdebitel startet Modellversuch für Ankauf von Althandys</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 16:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mtn</dc:creator>
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Mittlerweile bringt es der Mobilfunkbetreiber mobilcomdebitel deutschlandweit auf eine knapp vierstellige Zahl von Shops, von den etwa 6.000 zusätzlichen Vertriebspunkten einmal ganz abgesehen. Über die vergangenen Jahre konnte sich das Unternehmen den ersten Platz unter den so genannten netzunabhängigen Anbietern sichern. In den Filialen von mobilcomdebitel können Kunden nun einen ganz besonderen Sonderservice nutzen, der [...]]]></description>
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<p>Mittlerweile bringt es der Mobilfunkbetreiber mobilcomdebitel deutschlandweit auf eine knapp vierstellige Zahl von Shops, von den etwa 6.000 zusätzlichen Vertriebspunkten einmal ganz abgesehen. Über die vergangenen Jahre konnte sich das Unternehmen den ersten Platz unter den so genannten netzunabhängigen Anbietern sichern. In den Filialen von mobilcomdebitel können Kunden nun einen ganz besonderen Sonderservice nutzen, der aus Sicht von Umweltschützern sicherlich gerne Schule machen dürfte. </p>
<p>Gemeinsam mit dem Unternehmen B2X Care Solutions hat mobilcomdebitel nun ein neues Pilotprojekt in Angriff genommen, das seit dem Beginn dieser Woche bundesweit anläuft. Dabei geht es darum, dass die Kunden sich nicht mehr selbst um die Entsorgung ihrer alten Handys kümmern müssen. Der Anbieter kauft den Verbrauchern ihre Altgeräte ab. Im Gegenzug können die Kunden in den Shops des Unternehmens wahlweise ein entsprechendes Mobiltelefon im Gegenwert des alten Modells erhalten, oder Handynutzer lassen sich direkt einen Gutschein ausstellen, den sie später anderweitig einsetzen können. <span id="more-310"></span></p>
<p>Bei mobilcomdebitel sieht man das Projekt als zeitgemäßen Kundenservice. Verwendet werden können die Gutscheine nicht nur für den Kauf neuer Handys. Auch für Extras wie neue Ladegeräte oder dergleichen (im Grunde als eine Art Einkaufsgutschein für alle in den mobilcomdebitel-Shops erhältlichen Produkte) können die Gutschriften genutzt werden. Zunächst – und hier erfolgt die Einschränkung der Kaufaktion – können Kunden nur in der Umgebung um die Bundeshauptstadt Berlin ihre alten Handys zu Geld machen. </p>
<p>Bis Ende Januar soll das Angebot zunächst getestet werden, um zu sehen, ob die Resonanz auf Seiten der Kunden den Erwartungen gerecht wird und ob sich die bundesweite Ausweitung lohnt. mobilcomdebitel will sich mit dem Modellversuch seiner Verantwortung als Provider stellen, um für die fachgerechte Entsorgung der umweltbelastenden Mobiltelefone und ihrer teils hochgiftigen Bestandteile zu garantieren. </p>
<p>Schätzungen zufolge sammeln sich allein in Deutschland pro Jahr rund 15 Millionen Altgeräte zusätzlich an. Schon jetzt sollen etwa 65 Millionen ausrangierte Handys in deutschen Haushalten und Unternehmen zu finden sein. Diese machen sich nun bei mobilcomdebitel als Rabatt bei der Anschaffung neuer Handys bezahlt, ohne dass sich die Konsumenten selbst um die Entsorgung kümmern müssen. </p>

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		<title>Brasilien will arme Bevölkerung mit Mobiltelefonen ausrüsten</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 10:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mtn</dc:creator>
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Staatliche Unterstützung kann bekanntlich in vielen verschiedenen Formen vorgenommen werden. Neben finanzieller Hilfe für die armen Menschen in der Bevölkerung wählt man nun Brasilien eine ganz besondere Weise, um die Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten endlich ebenfalls ins moderne Zeitalter eintreten zu lassen. Hélio Costa, seines Zeichens Kommunikationsminister Brasiliens, kündigte nun Maßnahmen an, die im [...]]]></description>
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<p>Staatliche Unterstützung kann bekanntlich in vielen verschiedenen Formen vorgenommen werden. Neben finanzieller Hilfe für die armen Menschen in der Bevölkerung wählt man nun Brasilien eine ganz besondere Weise, um die Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten endlich ebenfalls ins moderne Zeitalter eintreten zu lassen. Hélio Costa, seines Zeichens Kommunikationsminister Brasiliens, kündigte nun Maßnahmen an, die im Bereich der Telekommunikation große Schritte zur stärkeren Verbreitung von Festnetz-Telefonanschlüssen  bewirken könnten. </p>
<p>Noch immer verfügen viele Familien nicht über einen eigenen Telefonanschluss, um für den Ernstfall Hilfe rufen zu können. Costa geht jedoch noch weiter mit seiner geplanten Kommunikationsoffensive. Fast 12 Millionen brasilianische Familien will der Minister in den kommenden Monaten mit Handys ausrüsten. Zum Teil will man diese Aktion mit Mitteln aus dem staatlichen Programm Bolsa Familial finanzieren. Bezahlen sollen die bedürftigen Brasilianer für ihr eigenes Handy nichts.<span id="more-278"></span> </p>
<p>Vielmehr sollen die Familien sogar zusätzlich umgerechnet 2,7 Euro vom Staat erhalten, um die monatlichen Kosten für die Mobilfunknutzung erbringen zu können. Infolge dieser Maßnahme könnte der Mehrverbrauch vonseiten der Familien die Mobilfunkbetreiber mit höheren Ausgaben für SMS und Telefonate unterstützen. Die Betreiber sollen nämlich für die Bereitstellung der Handys sorgen. Die ersten drei Betreiber sollen laut dem Minister bereits grünes Licht gegeben haben. </p>
<p>Möglich scheint eine Gegenfinanzierung der entstehenden für die Anbieter auch in Form von steuerlichen Vergünstigungen. Nicht alle Politiker in Brasilien stehen hinter den Vorstellungen im Bereich des Mobilfunks, die vom Kommunikationsminister in die Wege geleitet werden.  Angesichts der vielerorts in Brasilien nach wie vor dramatischen medizinischen Unterversorgung und der erheblichen Armut der Menschen in den brasilianischen Slums halten viele Gegner der Pläne das Fehlen von Handys bei den Armen im Lande für das denkbar kleinste Problem Brasiliens. </p>
<p>Costa hingegen hält an seiner Vision fest, die unter dem Namen Bolsa Celular für Menschen gedacht ist, die wegen eines Monatseinkommens unter der Grenze von 55 Euro Anspruch auf die brasilianische Armenhilfe haben. Die Regierung plant für die Dauer von zwei Jahren bei diesem neuen Mobilfunk-Großvorhaben Kosten in einem Umfang von umgerechnet etwa 780 Millionen Euro ein. Dass der Zeitpunkt ein Jahr vor den nächsten Wahlen wahlkampftechnisch gelegt worden sein soll, wird bei den Familien als Handy-Besitzer in spe vermutlich eher gleichgültig aufgefasst. </p>

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