11.03.2010

Neujahrsgrüße – wie kommen sie rechtzeitig an?

31.12.2009 von Mtn · Artikel kommentieren 

Wir haben bereits zum Wochenbeginn das Thema der Silvestergrüße in diesem Blog aufgegriffen. Auf den Spuren der Entwicklungen der vergangenen Jahre beim Mobilfunk ist Umfragen zufolge also auch zum Jahreswechsel 2009/2010 einmal mit einer möglicherweise Zunahme der Telefonate und SMS zu rechnen, über die Mobilfunkkunden Grüße zum neuen Jahr übermitteln möchten. Doch wie schon in den letzten Jahren wird es nicht in allen Fällen gelingen, dass die SMS wirklich pünktlich eintreffen. Immer wieder wurde in der Vergangenheit darüber berichtet, dass die 160 Zeichen langen Botschaften erst im Laufe des Neujahrstages bei den Adressaten eintrafen.

Das liegt daran, dass die SMS eben nicht direkt, sondern über einen Server und das System der Netzbetreiber und je nach Empfänger zwischen den Netzen versendet werden. Dabei kann es aus rein technischen zu Verzögerungen kommen, mitunter kommen die Nachrichten gar nicht an, Gespräche können wegen Überlastung nicht aufgebaut werden. Doch was tun, damit SMS und MMS pünktlich ankommen, um der Familie einen Gruß zu übermitteln, während das Feuerwerk gerade im vollen Gange ist? Sinnvoll ist es in jedem Fall, die Nachrichten schon etwas vor Mitternacht zu versenden, an der Herzlichkeit der Worte ändert die genaue Uhrzeit des Eingangs schließlich nicht.

Lieber etwas zu früh als gar nicht oder erst viel zu spät. Zeit sparen können die Nutzer auch, indem sie die Texte bereits vorab verschriftlichen und diese nur noch pünktlich absenden, während andere erst mit dem Verfassen beginnen. In der heißen Phase um den Jahreswechsel bleiben viele SMS auf der Strecke. Einen Vorteil haben Besitzer neuer Geräte. Verfügt das Mobiltelefon über den UMTS-Standard, sollte dieser generell als bessere Alternative zum GSM-Standard erkannt und genutzt werden. Nicht nur, weil der Standard seit der Attacke durch den Chaos Computer Club als unsicher enttarnt ist.

UMTS kann dafür sorgen, dass die Mails wenigstens ansatzweise zeitnah zu Mitternacht eintreffen. Einen deutlichen Unterschied zwischen SMS und MMS gibt es – so schön es auch gewesen wäre – leider nicht. Der Versand einer MMS lohnt sich somit vor allem für die Provider, die auf diese Weise mehr verdienen. Bei großen Mengen SMS, die zum Jahreswechsel verschickt werden sollen, können sich diejenigen Verbraucher glücklich schätzen, die einen preiswerten Discounter-Tarif nutzen. Fünf bis sechs Cent weniger pro Nachricht als bei vielen herkömmlichen Vertragsmodellen können sich bei größeren Mengen durchaus bemerkbar machen.

Und wem all der Trubel ohnehin zu viel ist, weil die Nachrichten genauso ernst gemeint sind, wenn sie nicht in der Nacht eintrudeln, kann sich Zeit lassen. Dank der zahlreichen Portale für den Versand von Free SMS können die Kosten sogar gänzlich vermieden werden. Alternativ gibt es zudem Portale, bei denen die SMS per Web zwar kostenpflichtig sind. Dafür können die Kunden dort mitunter einen Versandtermin angeben. So können die Nachrichten schon bequem nachmittags in Auftrag gegeben werden, um vielleicht doch auf die Minute genau einzutreffen. Für alle anderen Nutzer gilt: Morgen ist auch noch ein Tag, um Glück fürs neue Jahr zu wünschen!

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