11.02.2012

Sony Ericsson bringt mit Jalou neues Mini-Handy

20.11.2009 von Mtn · Artikel kommentieren 

Bieten will man beim Hersteller Sony Ericsson mit seinem neuen Mobil-Winzling scheinbar so eine Art Symbiose aus innovativen Design-Konzepten und umfangreichen technischen Möglichkeiten, die einen möglichst großen Kreis Kunden ansprechen kann. Bei anderen Herstellern kehrt man zusehends von den Kleinformaten ab, doch bei Sony Ericsson bleibt man wenigstens mit diesem Gerät der bisher gefahrenen Philosophie „je kleiner desto besser“ treu.

Dafür müssen die Verbraucher aber dennoch auf kaum etwas verzichten. Wie nicht anders zu vermuten, müssen die Nutzer aber zumindest in einem inzwischen sehr wichtigen Punkt mit Abstrichen leben. Denn während die Tastatur des neuen Sony Ericsson bisherigen Tests entsprechend durchaus brauchbar daherkommt, liegt es auf der Hand, dass die Nutzer bei einem Geräteformat von 45 mm x 73 mm x 18,3 mm keinen Touchscreen im Mega-Design erwarten können.

Noch ein weiteres Problem bringt das Display mit seiner leichten Verspiegelung, wenn Sonnenstrahlen direkt auftreffen. Dieses Problem tritt insbesondere auf dem äußeren Sichtfeld des Mobiltelefons auf, hängt allerdings maßgeblich davon ab, wie bzw. aus welchem Winkel der Handynutzer auf das Telefon blickt. Kurz zurück zum Thema Design und Stil. Hier hat sich der Hersteller einmal mehr etwas einfallen lassen. Das Jalou gibt es natürlich im schlicht Schwarz oder Blau.

Darüber hinaus findet sich im Sortiment von Sony Ericsson aber zusätzlich eine Modellausführung, die vom begehrten Modellabel Dolce & Gabbana gestaltet wurde. Zu den bereits erwähnten Abstrichen des Jalou ist sicherlich zu zählen, dass das mobile Web nicht unbedingt die Heimat des Modells ist. Telefonieren und SMS versenden, kein Problem. Aber als Büro to go taugt das Smartphone eher nicht. Wenngleich die Push-Mail-Funktion dank Software Exchange Active Sync durchaus überzeugend ist mit einer Geschwindigkeit von 3,6 Megabit pro Sekunde, natürlich per HSDPA.

Das Jalou ist eines der Handys, das wegen seiner Quadband-Ausrichtung überall auf der Welt zuhause ist. Verzichtet wird aber auf WLAN und GPS, ebenso wenig werden Office-Lösungen für die Nutzer bereitgestellt. Surfen auf Seiten im mobilen Web ist angesichts des kleinen Displays nicht unbedingt die Stärke des neuen Sony Ericsson Handys, mit 63 Pixeln pro Quadratmillimeter kann wenigstens die Bildschärfe überzeugen. Guten Durchschnitt bietet das Jalou mit seiner 3,2 Megapixel-Kamera mit Nachtmodus, Weißabgleich und zusätzlich drei weiteren Farbeffekten.

Punkten kann das Gerät hingegen mit seiner Videoqualität, die stets vor dem Hintergrund der Modellgröße zu bewerten ist. Alles in allem bietet Sony Ericsson mit seinem Mini-Handy vor allem den Kunden eine interessante Alternative, die einen technischen Designer im Edel-Look suchen und dabei mit durchweg akzeptablen technischen Rahmenbedingungen leben können, ohne auf bestimmte Highlights wert zu legen.

Schreib uns deine Meinung

Sag uns was du denkst...
...oh, und wenn du ein Bild zu deiner Meinung anzeigen lassen willst hol dir doch einen Gravatar.

Du musst angemeldet sein um deine Meinung zu schreiben.