23.10.2017

Hersteller freuen sich über gute Handy Verkäufe im dritten Jahresquartal

12.11.2009 von · Artikel kommentieren 

Über Monate hinweg klagten die Hersteller weltweit über sinkende Absätze als Folge der Wirtschaftskrise. Zu den wirtschaftlichen Problemen kam die Sättigung der großen Märkte, weshalb viele Anbieter mit teils erheblichen Absatzrückgängen zu kämpfen hatten. Nun scheint diese Phase der Dürre jedoch überstanden zu sein, wenigstens deutet es das dritte Jahresquartal aktuell in erfreulicher Weise für die Mobilfunk-Branche an.

Indizien in dieser Richtung waren schon die Umfrageergebnisse der vergangenen Woche, die auf ein ordentliches Weihnachtsgeschäft hoffen lassen bis zum Jahresende. Gemeinsam brachten die Handy-Hersteller in der Zeitspanne von Anfang Juli bis Ende September stolze 308 Millionen Handys und Smartphone an die Kunden. Damit kann sich der Markt nicht nur endlich wieder auf stabilem Niveau einfinden.

Unterm Strich entspricht dieser Absatz sogar einem kleinen Plus. Die Anbieter selbst haben maßgeblich für die steigende Nachfrage von Seiten der Verbraucher gesorgt. Noch stärker als ohnehin haben viele Hersteller etliche neue Hightech-Geräte in den Handel gebracht, die dem Endkunden noch bessere neue Möglichkeiten verschaffen. Gerade im Bereich des mobilen Internets eröffnen sich vielen Nutzern erst allmählich neue Welten.

Auf den vorderen Plätzen in den Hitlisten der Absätze hat sich nur minimal etwas getan. Der finnische Hersteller Nokia kann sich als Branchenprimus einmal mehr behaupten. Mit einem Marktanteil von insgesamt 36,7 Prozent bei den Handys allgemein und sogar 39,3 Prozent bei den Smartphones lässt das Unternehmen die Konkurrenz weit hinter sich. Samsung schafft es bei den Verkäufen mit 19,6 Prozent auf den zweiten Platz (bei den zunehmend gefragten Smartphones kommt das koreanische Unternehmen nur auf knapp drei Prozent), Bronze geht an LG.

Im Bereich der Smartphones liegt RIM mit 15,9 Prozent hinter Nokia, während iPhone Hersteller Apple mit 12,9 Prozent Platz drei einnimmt. Interessant ist die Entwicklung bei den Smartphones ohnehin. Die Branche legte in diesem Marktsegment 13 Prozent zu im Vergleich mit 2008. Das entspricht einer Smartphone-Gesamtmenge von 41 Millionen.

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