23.10.2017

Bald Start von Vodafone 360 für Handymarkt

28.10.2009 von · Artikel kommentieren 

Soziale Netzwerke und ähnliche Dienstleistungen boomen – so viel steht ohne Frage fest. Dementsprechend nahe liegend ist es denn auch, dass sich die Mobilfunk-Betreiber immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um die Verbraucher bei der fast unüberschaubaren für sich und ihre speziellen Dienste zu gewinnen. Der D-Netz Anbieter Vodafone bringt schon in knapp zwei Wochen ab Mitte des kommenden Monats seine seit langem angekündigte Plattform Vodafone 360 an den virtuellen Start.

Im Rahmen dieser Markteinführung gehört auch die Bereitstellung zweier neuer Handys aus dem Hause Samsung. Die Geräte M1 und H1 wurden nach Aussage von Vodafone unmittelbar für die 360-Anwendung geplant und hergestellt. Zukünftig erhältlich sein werden die Samsung-Geräte nahe liegender Weise im Angebot der unterschiedenen Tarife „Superflat-Internet“, derer es bei Vodafone derzeit vier verschiedene gibt.

Dieses Bekenntnis zu den bereits verfügbaren Flatrate-Produkten ist etwas überraschend, denn Insider hatten vielfach erwartet, dass der Anbieter ein gesondertes 360-Tarifmodell offerieren würde. Doch etwas ausführlicher zum Portal 360 selbst … Im Zentrum der neuen Vodafone-Entwicklung steht der Service namens People. Dieser soll quasi als Kontakt-Adressbuch fungieren und Daten aus den unterschiedlichen Quellen des Webs zusammensuchen für die Portal-Nutzer. Neben Facebook und Windows soll auch Google Mail als virtuelle Quelle dienen. Per Mobiltelefon können die User zukünftig direkt einsehen, welche ihrer Freunde und Bekannten online sind und in welchen Portalen.

Zudem ist das Hochladen von Videos, Musikdateien und Schnappschüssen in die jeweiligen Social Communities via 360 in Bälde ohne großen Aufwand von unterwegs möglich, wenn die Mobilfunk-Nutzer nicht einfach nur chatten oder sich (oder alternativ auch Daten aller Art) austauschen möchten. Vodafone nutzt 360 aber auch, um zusätzlich Geld zu verdienen. So kooperiert man mit verschiedenen Konzernen, um den Konsumenten über das neue Portal 360 in virtuellen Shops neben kostenlosen Applikationen und Programmen auch Klingeltöne, MP3s und vieles mehr anbieten zu können. Als Partner werden bisher beispielsweise die Deutsche Post, StudiVZ oder der Autoverleiher Sixt genannt.

Bezüglich der beiden neuen Samsung Handys weiß man bisher, dass das H1 in den jeweiligen Tarifen mindestens knapp 100 und höchstens etwa 250 Euro kosten soll laut Aussagen von Vodafone. Natürlich gibt es das Gerät auch ohne Abschluss eines Vertrages. Dann kostet das H1 knapp 570 Euro. Es arbeitet auf Basis des Betriebssystems Linux und soll unter anderen durch eine moderne 3D-Benutzeroberfläche auf einem Touchscreen mit immerhin 3,5 Zoll überzeugen können. überzeugend ist zudem der vorhandene interne Speicher mit einer Kapazität von sage und schreibe 16 Gigabyte. Eine zusätzliche Aufstockung der Reserven ist möglich. Gesurft wird auf Basis von HSDPA und HSUPA, Zugang per WLAN gehört zum Standard.

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